Satzung


Satzung

 

Bridge – Club Reutlingen 86

 

Fassung 25.7.2007

 

§ 1. Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.1.   Der Verein führt den Namen Bridge-Club Reutlingen 86.

1.2.   Er hat seinen Sitz in Reutlingen.

1.3.   Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2.Zweck des Vereins

2.1.   Der Bridge-Club Reutlingen 86 (nachfolgend "Verein" genannt) hat den Zweck ,  Bridgesport nach den national anerkannten Regeln zu pflegen und zu fördern und    zur Verwirklichung insbesondere Lern-, Spiel- und Trainingsmöglichkeiten anzubieten.

2.2.   Der Verein fördert ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

2.3.   Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Vergünstigungen aus den Mitteln des Vereins. Angemessene Zuwendungen bei Vereinsfesten oder -ausflügen und bei  Turnieren für den Club-Pokal sind zulässig, ebenso kleine Aufmerksamkeiten bei besonderen Anlässen.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

2.4.   Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 3.Mitgliedschaft in anderen Organisationen

3.1.   Der Verein ist Mitglied im Bridge-Verband Baden-Württemberg e.V. (nachfolgend "LBV" genannt) und im Deutschen Bridge-Verband e.V. (nachfolgend "DBV" genannt).

3.2.   Die Satzungen, Ordnungen und Beschlüsse dieser Organisationen werden als verbindlich anerkannt.

§ 4. Mitgliedschaft

4.1.   Die Mitgliedschaft kann jede natürliche Person erwerben. Sie ist schriftlich zu beantragen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Dessen Beschluss wird dem Bewerber schriftlich mitgeteilt. Eine Begründung ist nicht erforderlich.

4.2.   Personen, die sich um den Verein oder um den Bridgesport besondere Verdienste erworben haben, kann die Ehrenmitgliedschaft verliehen werden. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung des Vereinsbeitrags befreit.

4.3.   Passive Mitgliedschaft kann auf Antrag erworben werden.

§ 5. Ende der Mitgliedschaft

5.1.   Die Mitgliedschaft endet:

5.2.   durch Austritt, der schriftlich mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden muss;

5.3.   durch Ausschluss, der durch Beschluss des Vorstands erfolgen kann wegen
a) eines schweren Verstoßes gegen die Satzung, eine Ordnung oder einen Beschluss des Vereins, des LBV oder des DBV,
b) einer schweren Schädigung des Ansehens oder einer erheblichen Verletzung der Interessen des Vereins, des LBV, des DBV oder eines von deren Organen,
c) wegen groben unsportlichen, illoyalen oder unkooperativen Verhaltens
d) Rückstands mit der Zahlung des Beitrags um mehr als drei Monate trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung

5.4.   durch Tod.

§ 6. Rechte der Mitglieder

6.1.   Die Mitglieder haben Anspruch auf alle Leistungen, die sich unmittelbar oder mittelbar aus dem vom Verein verfolgten Zwecken ergeben. Sie können verlangen, dass die finanziellen, sachlichen und sonstigen Mittel des Vereins gerecht und zum gleichmäßigen Wohle aller Mitglieder verwendet werden.

§ 7. Pflichten der Mitglieder

7.1.   Die Mitglieder haben die Satzung, die Ordnungen und die Beschlüsse des Vereins, des  LBV und des DBV zu befolgen. Sie unterliegen der Vereins- und der Verbands- Gerichtsbarkeit. Erst wenn alle Rechtsmittel dieser Gerichtsbarkeiten ausgeschöpft sind, ist der ordentliche Rechtsweg zugelassen.

7.2.   Die Mitglieder haben die von der Mitgliederversammlung beschlossenen Beiträge und Umlagen zu zahlen. Mitglieder, die sich in der Schul- oder Berufsausbildung befinden, entrichten bis zum vollendeten 27. Lebensjahr die halben Beiträge.

7.3.   Die Mitglieder haben sich sportlich, loyal und kooperativ zu verhalten und die Organe des Vereins bei der Erfüllung ihrer satzungsmäßigen Aufgaben zu unterstützen.

7.4.   Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich nach den Regeln der Fairness und nach den national anerkannten und von den Verbänden (§ 3 Abs. 1) für verbindlich erklärten Spielgesetzen zu verhalten. Von ihnen werden gegenseitige Rücksichtnahme, höfliches Verhalten und Toleranz erwartet. Nachsicht gegenüber schwächeren Spielern wird vor- ausgesetzt. Alle neuen Mitglieder (Anfänger) haben sechs Monate lang das Recht, während des Spiels Aufzeichnungen zu Hilfe zu nehmen.

7.5.   Rauchen im Spiellokal ist nicht gestattet.
 

§ 8. Organe des Vereins

8.1.   Organe des Vereins sind:

8.2.   die Mitgliederversammlung,

8.3.   der Vorstand,

8.4.   das Sportgericht

8.5.   das Schieds- und Disziplinargericht.

§ 9. Mitgliederversammlung

9.1.   Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. In ihr nehmen die Mitglieder ihre Rechte wahr.

9.2.   In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme.

9.3.   Die Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für
a) die Wahl der Mitglieder des Vorstands,
b) die Wahl der Kassenprüfer,
c) die Genehmigung des Jahresabschlusses,
d) die Entlastung des Vorstands,
e) die Ernennung von Ehrenmitgliedern,
f) die Festsetzung von Beiträgen oder Umlagen,
g) die Änderung der Satzung oder von Ordnungen,
h) die Auflösung des Vereins.

9.4.   Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich im 1. Vierteljahr des Kalenderjahrs statt. Termin und Ort werden vom Vorstand festgesetzt und mit der Tagesordnung mindestens drei Wochen vorher den Mitgliedern schriftlich  bekannt gegeben.

9.4.1.  Die Mitglieder können zur Mitgliederversammlung Anträge stellen. Diese sind schriftlich zu begründen. Sie müssen dem Vorstand spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung zugehen. Verspätet eingehende sowie erst in der Mitgliederversammlung gestellte Anträge können nur behandelt werden, wenn sie von der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen (vgl. § 9 Abs. 9 Satz 2) als dringlich anerkannt werden. Dringlichkeitsanträge, die eine Satzungsänderung zum Gegenstand haben, sind unzulässig.

9.4.2.  Der Vorstand kann mit Ausnahme von Satzungsänderungen zusätzliche Punkte auf die Tagesordnung setzen. Sie müssen den Mitgliedern spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich bekannt gegeben werden.

9.4.3.  Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder von einem anderen Mitglied des Vorstands geleitet.

9.4.4.  Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

9.4.5.  Die Mitgliederversammlung beschließt mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen, sofern in dieser Satzung eine andere Mehrheit nicht ausdrücklich vorgeschrieben ist. Stimmenenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Auf Antrag des Vorstands oder eines Viertels der anwesenden Mitglieder ist geheim abzustimmen.

9.4.6.  Die wesentlichen Vorgänge in der Mitgliederversammlung, insbesondere deren Beschlüsse, sind zu protokollieren. Das Protokoll wird vom Schriftführer oder im Falle seiner Verhinderung durch eine andere vom Versammlungsleiter berufene Person geführt. Es ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen. Jedem Mitglied ist auf Verlangen Einsicht zu gewähren.
 

§ 10.        Außerordentliche Mitgliederversammlung

10.1.  Auf Antrag des Vorstands oder eines Viertels der Mitglieder ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Regelungen des § 9 gelten entsprechend.

§ 11.        Vorstand

11.1.  Der Vorstand ist das geschäftsführende Organ des Vereins. Er hat insbesondere die Aufgaben,
a) den Verein im Sinne der in der Satzung festgelegten Zwecke zu leiten,
b) die Beschlüsse der Mitgliederversammlung auszuführen.

11.2.  Der Vorstand besteht aus

11.2.1.  dem 1. Vorsitzenden,

11.2.2.  dem Stellvertretenden Vorsitzenden,

11.2.3.  dem Kassierer,

11.2.4.  dem Sportwart und dessen Stellvertreter,

11.2.5.  dem Schriftführer.

11.3.  Die Mitglieder des Vorstands werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben  bis zur Wahl eines neuen Vorstands im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, bestimmt der Vorstand innerhalb von vier Wochen für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein die Geschäfte des Ausscheidenden ausführendes Mitglied.

11.4.  Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und der Stellvertretende Vorsitzende. Jeder ist für sich allein vertretungsberechtigt.

11.5.  Die Sitzungen des Vorstands werden vom Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung vom Stellvertretenden Vorsitzenden einberufen und geleitet.

11.6.  Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn der Vorsitzende oder der Stellvertretende Vorsitzende und zwei weitere Vorstandsmitglieder anwesend sind.

11.7.  Die Beschlüsse des Vorstands sind zu protokollieren.

11.8.  Der Vorstand kann bei Bedarf Berater zu seinen Sitzungen zuziehen. Sie haben kein Stimmrecht.

11.9.  Die Mitglieder des Vorstands haben Anspruch auf Erstattung ihrer Auslagen.
 

§ 12.        Sportgericht

12.1.  Das Sportgericht ist die oberste Instanz des Vereins und seiner Mitglieder in allen sportrechtlichen Angelegenheiten, die nicht in die Zuständigkeit des Schieds- und Disziplinargerichts fallen. Es ist zuständig für Streitfälle, die sich aus der Anwendung von Ordnungen, Regeln, Richtlinien oder sonstiger Bestimmungen ergeben, die für den  Sportbetrieb des Vereins gelten, und für die Fälle, die ihm nach der Satzung oder anderen Bestimmungen des LBV oder des DBV zur Entscheidung übertragen sind.

12.2.  Das Sportgericht besteht aus dem Vorsitzenden und vier Beisitzern. Seine Mitglieder werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie wählen ihren Vorsitzenden selbst. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus, so können die übrigen Mitglieder ein Ersatzmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung benennen.

12.3.  Das Sportgericht ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind.

12.4.  Die Rechtsmittel gegen die Entscheidungen des Sportgerichts ergeben sich aus den jeweils gültigen Bestimmungen des LBV und des DBV.
 

§ 13.        Schieds- und Disziplinargericht

13.1.  Das Schieds- und Disziplinargericht ist die oberste Instanz des Vereins und seiner Mitglieder in allen Schieds- und Disziplinarsachen. Es ist zuständig für
a) die Schlichtung von Streitigkeiten im Verein,
b) die Ahndung von Verfehlungen und Verstößen gegen die Satzung, eine Ordnung oder einen Beschluss des Vereins,
c) die Entscheidung über einen Einspruch gegen den Beschluss des Vorstands über den Ausschluss eines Mitglieds.

13.2.  Das Schieds- und Disziplinargericht kann von jedem Mitglied oder vom Vorstand angerufen werden. Es wird nur auf schriftlichen Antrag tätig.

13.3.  Das Schieds- und Disziplinargericht kann folgende Disziplinarmaßnahmen verhängen:
a) Verwarnung,
b) Geldbuße bis zur Höhe von EUR 300,--,
c) Verbot der Teilnahme an Veranstaltungen des Vereins auf Zeit oder auf Dauer,
d) Verbot der Ausübung von Ämtern und Funktionen im Verein.

13.4.  Das Schieds- und Disziplinargericht besteht aus dem Vor-sitzenden und zwei Beisitzern. Die Mitglieder werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie wählen ihren Vorsitzenden selbst. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus, so können die übrigen Mitglieder ein Ersatzmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung benennen.

13.5.  Das Schieds- und Disziplinargericht ist nur beschlussfähig, wenn alle Mitglieder anwesend sind.

13.6.  Die Rechtsmittel gegen die Entscheidungen des Schieds- und Disziplinargerichts ergeben sich aus den jeweils gültigen Bestimmungen des LBV und des DBV.

§ 14.        Kassenprüfer

14.1.  Die finanziellen Angelegenheiten des Vereins sind mindestens einmal im Jahr von zwei Kassenprüfern festzustellen. Diese haben insbesondere zu prüfen,
a) ob die Buchführung des Vereins ordnungsgemäß im Sinne der steuerlichen Vorschriften ist.
b) ob die Mittel nach den Grundsätzen einer sparsamen Haushaltsführung und ausschließlich für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet worden sind.

14.2.  Die Kassenprüfer haben den Vorstand unverzüglich und die Mitglieder auf der Mitgliederversammlung über das Ergebnis ihrer Prüfung zu unterrichten.

14.3.  Die Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie dürfen nicht dem Vorstand des Vereins angehören. Sie sind einzeln zu wählen und bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet ein Kassenprüfer vorzeitig aus, so kann der andere Kassenprüfer einen Ersatzkassenprüfer bis zur nächsten Mitgliederversammlung benennen.

§ 15.        Satzungsänderung

15.1.  Die Mitgliederversammlung kann mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen Satzungsänderungen beschließen. Die Vorschrift des § 16 bleibt unberührt.

§ 16.        Auflösung

16.1.  Die Mitgliederversammlung kann mit einer Mehrheit von vier Fünfteln der abgegebenen Stimmen die Auflösung des Vereins beschließen.

§ 17.        Vermögensbindung

17.1.  Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks ist  sein Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden. Näheres beschließt die Mitgliederversammlung.

§ 18.        Inkrafttreten

18.1.  Diese Satzung ist von der Mitgliederversammlung in Reutlingen - Betzingen am 25. 7. 2007 beschlossen worden. Sie tritt am 26. 7. 2007 in Kraft

 
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